Ebay will seine Tochter Skype börsenreif machen & dann in die Wüste schicken
Anfang August 2009 zogen zeitgleich aus San José und New York Gewitterwolken am Internet-Telefonie-Himmel auf. Gerüchten zufolge will die Onlineauktionsplattform Ebay Skype an Google abstoßen. Das Auktionshaus hatte den VoIP-Anbieter Skype für 2,5 Millarden US-Dollar 2005 gekauft. Nun will er seine will seine Tochter „separieren“ und an die Börse schicken. Mindestens 1,7 Mrd. soll der Börsengang erlösen.
Ärger braut sich aus der Ecke der Skype-Gründern zusammen: Die Firma Joltid Ltd. verfügt noch einige Rechte an der Technologie des VoIP-Dienstes und steht bezeichnenderweise noch im Besitz der einstigen Skype-Gründer.
Ebay klagt numehr gegen dieses Unternehmen und möchte so die Herausgabe der restlichen Rechte am Code der Software gerichtlich erzwingen. In letzter Konsequenz plane Ebay anschließend die Skype-Technologie völlig umzukrempeln und mit einer neuen VoIP-Software am Markt anzutreten.
Bekannt wurde dies durch einen Fragebogen, den die US-amerikanische Wertpapierkontrollbehörde an Ebay gesendet hatte und nun beantwortet zurückbekam.Unter Insidern kursieren bereits erste skurrile Namen für die geplante Schaffung einer neuartigen VoIP-Software, zum Beispiel “Frankenskype” oder “Skypenstein”. Es gibt aber auch zahlreiche Bedenken gegen eine erfolgreichen Börsengang von Skype. So argumentieren Analysten, dass das Skype-Remake imposant floppen könnte, da es schlichtweg nicht funktionieren und noch dazu hohe Kosten verursachen würde. Von Ebay war außerdem zu hören, dass man überlegt, Skype vollkommen einzustellen, sollte der Streit mit den Gründern der Software nicht beigelegt werden können. Das wäre für die User ein schwerer Schlag.
test Filed under Social Software | Tags: chatten, Internet, voip | Comment (0)Leave a Reply