(Un)Wort des Jahres: „Entfreunden“

März 5th, 2010

Oxford English Dictionary kürt „unfriend“ als Sieger 2009

Was macht man mit dem Freund, der nicht mehr Freund sein soll? Die Antwort: Er wird entfreundet. Diese Wortschöpfung ist laut New Oxford English Dictonary (OED) zum englischen Wort des Jahres 2009 gewählt. Definiert wurde „unfriend“ („entfreunden“) als Verb, das so viel bedeutet wie „jemanden aus seiner persönlichen Freundeslisten in einem Social Network wie Facebook zu entfernen“. Zu gut Deutsch, er wird „gestrichen“. kompletten_Artikel_lesen

Knallharter Konkurrenzkampf auf dem Social-Media–Markt

März 3rd, 2010

Rauer Wind weht auf dem Social-Media-Plattform (SMP)-Markt

Diesmal hat es die britische Plattform Bebo erwischt: Die Mitarbeiterzahl wird drastisch gekürzt und Pläne rund um das Web-TV-Angebot liegen auf Eis. Einschnitte soll es sowohl beim britischen Büro als auch in den USA und Australien geben. Die Kürzungen erfolgen im Zuge von Einsparungsmaßnahmen des Mutterkonzerns AOL. In Großbritannien beschäftigt Bebo derzeit rund 20 Mitarbeiter. Die Zahl soll auf ein Minimum reduziert werden. Bestehende Web-TV-Angebot sollen noch bis Ende 2009 aufrecht erhalten bleiben. kompletten_Artikel_lesen

Grünes Netzwerk geht online

August 4th, 2009

Mit dem Monatswechsel von Juli auf August ist GreenAction online geschaltet. Die Community ist vom Grundgedanken her als offene Plattform konzipiert – als Machersteht Greenpeace dahinter. Der Kerngedanke von GreenAction ist der Versuch eine zentrale Plattform zu schaffen. Hier haben Nutzer einfach und schnell die Möglichkeit eigene „grüne“ Kampagnen anzulegen, zu aktualisieren und Unterstützer für ihre Ziele zu gewinnen. kompletten_Artikel_lesen

Mit Zocken Geld verdienen

August 4th, 2009

BringIt meint: „Laßt die Spiele beginnen!“ Ab sofort verlässt das Game-Portal die Beta-Phase und öffnet sich allen Spielebegeisterten. Das Portal steigt auf den Trend des so genannten „kompetitiven Videospielens“ ein, d.h. auf dieser Seite treffen sich Konsolen-Gamer aus der ganzen Welt, um gegen echtes Geld gegeneinander anzutreten. kompletten_Artikel_lesen

Eröffnung einer neuen Weltbibliothek

April 15th, 2009

Am 21. April wird mit der World Digital Library ein ambitioniertes Digitalisierungsprojekt online gehen, das sein Material von einer Vielzahl renommierter Bibliotheken, Schriftensammlungen und Archiven aus der ganzen Welt bezieht. An dem von der UNESCO geförderten Projekt, das vor mittlerweile vier Jahren von James Billington, dem damaligen Leiter der Library of Congress in Washington, initiiert worden ist, beteiligen sich weltweit 32 Partnerinstitutionen. Mit dabei sind unter anderem so angesehene Bibliotheken wie die Bibliotheca Alexandrina und die Nationalbibliotheken Ägyptens, Frankreichs oder Russlands. „Die World Digital Library wird bedeutende Primärmaterialien aller Kulturen rund um den Globus in vielen verschiedenen Sprachen kostenlos im Internet zugänglich machen“, heißt es auf der entsprechenden Homepage. Ziel des umfangreichen Engagements sei die Förderung des internationalen und interkulturellen Verständnisses.

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Selbstzensur im Web2.0 notwendig? Interview mit Buchautor Zeger

April 15th, 2009

Das Web 2.0 und seine unterschiedlichen Ausprägungsformen wie Social Communities, Blogs oder Wikis sind mittlerweile aus dem gesellschaftlichen Alltag der Menschen nicht mehr weg zu denken. Allein die zehn größten Online-Netzwerke beheimaten gemeinsam aktuell rund 950 Mio. Mitglieder weltweit. Entsprechend hoch ist auch die Content-Produktion im Internet, die durch den Siegeszug des „Mitmach-Webs“ in ungeahnte Höhen getrieben worden ist. Angesichts der rasanten Geschwindigkeit, mit der sich die kommunikativen Möglichkeiten im Web weiterentwickeln, werden Menschen, Gesellschaft und Politik vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Das am 30. März erscheinende Buch „Paralleluniversum Web 2.0: Wie Online-Netzwerke unsere Gesellschaft verändern“ liefert Auskunft über Grundlagen, Ziele und Geschäftsmodelle der neuen Internet-Welt. pressetext sprach mit Autor Hans Zeger http://www.zeger.at über Chancen und Risiken des Web-2.0-Phänomens. kompletten_Artikel_lesen

Klodamen ab sofort auch in luftiger Höhe!

Februar 27th, 2009

Bei dieser Meldung platzte mir fast sprichwörtlich der Arsch:

Die irische Billigfluglinie Ryanair überlegt ernstlich, die Benutzung von Bordtoiletten kostenpflichtig zu machen. In einem BBC-Interview meint Ryanair CEO Michael O’Leary, dass es vorstellbar wäre, die Toilettentüren in den Flugzeugen mit Münzeinwurfschlitzen zu versehen. kompletten_Artikel_lesen

Deutschland liegt bei Unternehmen2.0 vorne!

November 14th, 2008

Social Networking in der Arbeitswelt wird zunehmend als effizientes Werkzeug zu transparenter Arbeitsweise erkannt. Das zeigt eine Marktstudie unter 2.510 Arbeitnehmern von Klein- und Mittelbetrieben, die die britische Agentur Dynamic Markets http://dynamicmarkets.co.ukin Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden durchgeführt hat. Deutschland zeigte sich im Vergleich als Spitzenreiter: 72 Prozent der Menschen, die in ihrer Arbeit den Computer verwenden, nutzen hier bereits eine oder mehrere Formen sozialer Netzwerke. „Es ist fantastisch zu sehen, wie fortgeschritten die deutschen Betriebe auf diesem Gebiet bereits sind. Die Betriebsleitungen haben kaum Angst, ihren Mitarbeiter diese Kommunikationsform zuzutrauen“, sagt Studienleiterin Cherry Taylor in einem Interview. kompletten_Artikel_lesen

Frechheit!

November 14th, 2008

Die australische Regierung will die Internetprovider des Landes dazu verpflichten, ein Filtersystem für „ungeduldete Webinhalte“ zu installieren. Die zuständige Telekommunikationsbehörde Australian Communications and Media Authority (ACMA) http://www.acma.gov.au hat bereits damit begonnen, eine entsprechende Blacklist zusammenzustellen, auf der alle zu blockierenden Seiten aufgelistet werden sollen. Wie die australische Tageszeitung Herald Sun berichtet, hat die Behörde bislang rund 1.300 Webadressen für die Filterliste ausgemacht. Im Rahmen eines ersten Testlaufs im Dezember, der allerdings nur eine kleine Gruppe freiwillig teilnehmender Internetnutzer betreffen wird, sollen aber bis zu 10.000 Seiten blockiert werden, lässt der australische Kommunikationsminister Stephen Conroy wissen. kompletten_Artikel_lesen

Klauen im Internet lohnt sich offensichtlich

November 14th, 2008

Unautorisierte Kopien von online veröffentlichten Zeitungsartikeln werden im Durchschnitt von 2,5 Mal mehr Menschen gelesen als ihre offiziell erschienenen Pendants. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt das auf die Verfolgung von Copyright-Verletzungen im Internet spezialisierte US-Unternehmen Attributor http://www.attributor.com in einem aktuell vorgelegten Bericht. Am schlimmsten betroffen sind demnach vor allem solche Texte, die Autos, Reisen oder Filmkritiken zum Inhalt haben. Geschichten dieser drei Kategorien haben der Attributor-Untersuchung zufolge in ihrer illegal veröffentlichten Form sogar eine Leserschaft, die zwischen vier und sieben Mal größer ist als jene auf den ursprünglichen Webseiten der Urheberrechtsinhaber. Diese Werte seien einerseits zwar erschreckend, andererseits stelle das große Publikum für die Medienhäuser aber auch eine „goldene Möglichkeit“ dar, wie die eigenen Umsätze wieder angekurbelt werden könnten, heißt es in dem Bericht. kompletten_Artikel_lesen