Internet führt in der Mediennutzung
Das Internet setzt seinen Siegeszug bei den deutschen Mediennutzern ungebrochen fort. So nutzen mit 22,1 Mio. Menschen mittlerweile bereits 45 Prozent der Bundesbürger im Alter zwischen 14 und 64 Jahren täglich das Web. Allein im vergangenen Jahr kamen 2,5 Mio. tägliche Internetnutzer hinzu. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) in der aktuellen “Allensbacher Computer- und Technik-Analyse” (ACTA) für das Jahr 2008. “Mit dem Internet verschiebt sich nicht einfach nur das Mediengefüge, sondern es entsteht vielmehr eine völlig neue Informationskultur”, erklärte IfD-Geschäftsführerin Renate Köcher laut Spiegel-Bericht am Donnerstag, den 16.10.08, in München. Diese Entwicklung habe für die klassischen Medien besonders bei jüngeren Nutzern einschneidende Konsequenzen. So sei das Internet im Informationsalltag der Unter-40-jährigen hierzulande bereits präsenter als die Zeitung. kompletten_Artikel_lesen
Filed under Allgemeines | Tags: alte Medien, Mediennutzung, neue Medien | Comment (0)Dunkel wirds im Blätterwald
“Zeitungen müssen so experimentierfreudig wie möglich sein, wenn es darum geht, die eigene Zukunft im Internet zu sichern.” Mit diesen Worten appellierte Caroline Little, ehemalige Geschäftsführerin des Online-Arms der US-Zeitung Washington Post, am Mittwoch dem 15.10.08, auf der World Association of Newspapers Digital Publishing Conference an die versammelte internationale Zeitungsbranche. Wie der Guardian berichtet, zeichnete Little ein eher pessimistisches Bild in Bezug auf die gegenwärtige Situation und künftige Entwicklung der Branche. Die Zeitungsindustrie werde von einer “noch nie dagewesenen Menge an Düsterkeit und Verderben umhüllt”, die den wirtschaftlichen Druck auf die Unternehmen wachsen lasse. Auch das von vielen als “Goldmine” gesehene Internet habe es bislang nicht zu Wege gebracht, die Einkunftsströme der Zeitungen wieder fließen zu lassen.

Open Office 3.0 ab sofort zum Runterladen – auch für MAC!
Die OpenOffice-Community hat am 13.10.08 den offiziellen Start von OpenOffice 3.0 bekannt gegeben. Die neue Version der freien Office-Lösung verspricht eine Reihe von Verbesserungen. “Mit der Version 3.0 zeigt die Anwendung noch mehr Kompatibilität mit MS Office, sie ist leistungsfähiger und auch besser erweiterbar. Sie befreit den Desktop von der Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter”, preist Lois Suárez-Potts, OpenOffice Community Manager, die Office Suite an. Damit soll Nutzern der Umstieg auf das Open-Source-Paket schmackhafter gemacht werden. Das gilt auch für Mac-User, denn erstmals läuft OpenOffice nativ unter OS X. An einigen Lokalisationen von OpenOffice 3.0 wird zwar noch gearbeitet, doch die deutsche Version ist ebenso wie ein halbes Dutzend anderer Sprachversionen bereits verfügbar. kompletten_Artikel_lesen
Ansprüche an Medienarbeiter steigen!
Anlässlich eines bfi Wien Kamingesprächs auf der Medienmesse (Stand echo medienhaus, ORF Wien, ZIT) diskutierten drei Fachleute Sabine Pöhacker, Wilhelm Frank und Ursula Sorschag über die wachsenden Anforderungen in der Kommunikationswirtschaft. Als Moderatior fungierte Martin Haidinger von der Ö1 Wissenschaftsredaktion. kompletten_Artikel_lesen
Filed under Allgemeines | Tags: Anforderungen, Wissensarbeiter | Comment (0)Vereinsamen bei der Mediennutzung?
Das Medienforum Ilmenau am 20. bis 21. Juni beleuchtete diesen Trend aus verschiedenen Perspektiven. So ergeben sich zum Beispiel aus ökonomischer Sicht neue, attraktive Werbeformen – ist der aktive Rezipient doch deutlicher zu identifizieren und anzusprechen. Die Möglichkeit, die Werbung durch Nutzerinformation zielgruppenspezifisch / personalisiert zu schalten, ist nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus medienrechtlicher Sicht von Interesse.
Ich machte mich schlau zu den Themenkomplexen “Individualisierung im Spannungsfeld von Wirtschaft und Gesellschaft” sowie “Web Individuell”.
Die abschließende Podiumsdiskussion unter dem Motto “Individualisierte Nutzung der Medien – Ende der Massenkommunikation?“ war für mich definitiv hoch interessant. Dafür, dass jeder zu Wort kam, sorgte bestechende gute Moderator Dr. Claus-Erich Boetzkes – sonst in Diensten der ARD-Tagesschau. Als Diskutanten saßen auf der Bühne Prof. Dr. Karola Wille, Juristische Direktorin beim Mitteldeutschen Rundfunk, Dr. Marcus Englert, Vorstand Diversifikation bei der Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe, Jürgen Kuri, stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift c’t des Heise Zeitschriften Verlages, sowie Thomas Bathelt, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Mediaplus.
Noch einen Tick spannender war dann während der Medialounge nur das Abfragen des Spielstandes Türkei-Kroatien via Handy (Liveticker auf der ard.de-mobilwebseite), denn entgegen der Namensgebung fand sich im Audimax nirgends ein TV-Gerät zum Abspielen des EM-Spiels. Schade.
Tot aufgefunden – exzessiver Lebensstil als Auslöser identifiziert
Name: großer Schwarzer
Alter: mindestens 5 Jahre.
Geburtsort: Thomas Philipps in Erfurt
Todesursache: Der vollständige Bericht der Gerichtsmediziner liegt erst in den kommenden Tagen vor. Aber als gesichert kann heut schon festgehalten, wackligen Füsse und eine lose zentrale Verankerung haben dem Opfer schwere innere Verletzungen zugebracht. Wahrscheinlich ist sein Benutzer (Upps, dass bin ja ich) ziemlich ruppig mit ihm umgegangen. “Hey, ich bin mir keiner Schuld bewußt,” verwerfe ich unschuldig dreinschauend in mein Selbstgespräch ein.
One-to-many ist sowas von 1978
mehr muss ich wohl nicht sagen oder?
Filed under Allgemeines | Tags: Massenkommunikation, Medientrends | Comment (0)Hausratversicherung gekündigt
1,61€ pro Quadratmeter für eine Hausratversicherung halte ich für zu viel. Daher kündigte ich gestern meine Hausrat. Möglich machte dies der dezente Hinweis meiner Gesellschaft:
“Sie haben das Recht den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang dieser Mitteilung mit sofortiger Wirkung, frühestens jedoch zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Beitragserhöhung, schriftlich zu kündigen.”
Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Letztes Jahr hatte ich bereits versucht die Police loszuwerden; das blieb mir verwert, aufgrund der insgesamt Vertragslaufzeit von zehn Jahren. Also auf den Merkzettel schreiben nie wieder solange Verträge eingehen; die nerven nur.
Jetzt muss eine Neue her. In den nächsten Tagen (sobald die Kündigungsbestätigung eintrifft) werde ich durch das Netz streifen und versuchen einen passenden Deckel zu finden.
Soviel muss meine Hausrat gar nicht können: Neue Möbel mir finanzieren, falls meine Wohnung abbrennt, vollläuft mit Wasser o.ä. Mein Fahrrad schützen rsp. Kohle ausschütten damit ich mir ein Neues leisten kann und mir somit das entspannte Gefühl geben gegen die Widrigkeiten des Lebens gut gewappnet zu sein.
Die Axa meint bspw. zu meinem Wünschen:
Die AXA Hausratversicherung deckt zwei Prozent der Versicherungssumme bei Fahrraddiebstahl. Beispiel: Wer seinen Hausrat mit 50.000 Euro versichert hat, bekommt im Schadenfall bis zu 1.000 Euro. “Damit ist es egal, wie alt das Fahrrad ist – wir erstatten immer den vollen Neuwert”, sagt René Conrad von AXA. “Im Schadenfall können unsere Kunden also direkt zum nächsten Händler gehen und ein neues Rad kaufen.” Vorausgesetzt, dass das geklaute Rad auch abgeschlossen war und der Diebstahl zwischen sechs und 22 Uhr passiert ist. Grund: Die so genannte Nachtklausel besagt, dass Räder nachts nur versichert sind, wenn sie auch in Gebrauch sind. “Wer nach 22 Uhr mit seinem Rad noch in den Biergarten oder zum Kino radelt, genießt vollen Versicherungsschutz”, erklärt Conrad.
mal gucken was sich da so finden läßt…


