LCD Bilderrahmen – so nen Mist braucht echt keiner
Angesichts der nach wie vor unterdurchschnittlichen Nachfrage senken führende asiatische LCD-Panel-Hersteller massiv ihre Forecasts für das Geschäft mit digitalen Bilderrahmen. Wie das taiwanesische Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf Industriekreise berichtet, sind die Umsatzzahlen für das abgelaufene erste Geschäftsquartal stark zurückgegangen. Nachdem Produzenten wie AU Optronics, Chunghwa Picture Tubes und Innolux Display für 2008 von rund 20 Mio. verkauften digitalen Bilderrahmen ausgegangen waren, rechnet man aufgrund der mehr als schwachen Nachfrage in diesem Segment mittlerweile nur mehr mit zehn bis maximal 15 Mio. Geräten. ”War der Picture-Frame-Markt im sieben-Zoll-Segment 2007 beispielsweise bei Innolux Display noch komplett ausgebucht, hat sich mittlerweile mehr als deutlich gezeigt, dass sich dieser Bereich nicht durchsetzen konnte”, unterstreicht Michael Wöginger, Vorstand der Actron AG, einem deutschen Vertriebshandel für elektronische Bauteile. Laut dem Fachmann seien selbst die nun veranschlagten 15 Mio. Stück für das laufende Geschäftsjahr noch zu hoch. “Diese Zahl halte ich zwar definitiv für realistisch, dennoch würde es mich nicht wundern, wenn diese am Ende des Jahres sogar noch niedriger ausfällt”, fügt Wöginger hinzu.
Diese Erwartungen bestätigt auch Chunghwa-Picture-Tubes-Senior-Chief und Vizepräsident Lin. Dessen Meinung haben digitale Bilderrahmen bereits 2007 die Erwartungen nicht erfüllt.
So konnte Chunghwa Picture Tubes im Vorjahr nur sieben bis acht Mio. Panels absetzen, obwohl ursprünglich zehn Mio. verkaufte Geräte prognostiziert wurden. Angesichts der in diesem Bereich nur schleppend anlaufenden Konjunktur geht der Insider davon aus, dass die für 2008 gesetzte Gesamtprognose eine “sehr optimistische Hochrechnung” ist. Trotz der schrumpfenden Aussichten geht Lin jedoch von einem Anziehen der Nachfrage nach Low-Cost-Notebooks, sogenannten Netbooks, aus. Hierbei richtet sich das Interesse der LCD-Panel-Hersteller vor allem auf Mini-Notebooks, die derzeit unter anderem von Asus, Acer, Hewlett-Packard oder auch von Elitegroup Computer Systems hergestellt werden.
Aktuellen Prognosen nach soll das Netbook-Segment noch bis Ende des Jahres die Marke von zehn Mio. Stück erreichen. So hat allein Asus unlängst angekündigt, noch im Laufe des Jahres fünf Mio. PCs auszuliefern. Wenn das Angebot für kleine bis mittlere LCD-Panels relativ stabil bleiben sollte, könne sich Lin vorstellen, dass sich die am Markt verfügbaren Kapazitäten sowohl auf digitale Bilderrahmen und portable DVD-Player als auch auf Notebooks verteilen. AU-Optronics-Vizepräsident Paul Peng hingegen zeigt sich zuversichtlicher in Hinblick auf die Absatzzahlen digitaler Bilderrahmen und geht fest davon aus, dass 15 Mio. verkaufte Exemplare am Weltmarkt zu erzielen sind. Trotz der nachlassenden Nachfrage nach digitalen Bilderrahmen werden verstärkt sogenannte “Mobile Internet Devices” und kleine LCD-Fernsehgeräte diese Situation kompensieren, so Peng.
Bei Pressetext gefunden.
ARD und ZDF einig über nichtstattfinden
Die beiden deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF wollen kein gemeinsames Programm für die Ausstrahlung auf Mobiltelefone erstellen. In einem Schreiben an die Rundfunkkommission der Länder bitten Fritz Raff, Vorsitzender der ARD, sowie Markus Schächter, Intendant des ZDF, darum, von der geplanten Beauftragung für ein gemeinsames Fernsehprogramm abzusehen. Als Grund wird der unangemessen hohe finanzielle und administrative Aufwand für ein derartiges Projekt genannt.
Gleichzeitig kündigten die Sendeanstalten jedoch an, dass sie weiterhin ihr Hauptprogramm über DVB-H und den Betreiber Mobile 3.0 ausstrahlen wollen. Den gemeinsamen Sender lehne man jedoch ab, da “ARD und ZDF nicht auf Gedeih und Verderb ständig neue Programme veranstalten wollten”, wie es in einer ARD-Aussendung heißt. Vielmehr käme es ihnen darauf an, Programme zu machen, die dem Gebührenzahler einen publizistischen Mehrwert bringen, sind sich ARD-Vorsitzender Fritz Raff und ZDF-Intendant Markus Schächter einig. Der ursprüngliche Vorschlag der Sender hätte vorgesehen, dass man jeweils einen zusätzlichen Kanal produziert, der aus Sendematerial des Hauptprogramms zusammengestellt werden sollte. Dieser wäre speziell an die Ansprüche der Nutzer von mobilem Fernsehen auf kleinem Display angepasst worden. Zudem sollten regionale Programme in das Sendeschema einfließen. Der finanzielle Rahmen hierbei wäre überschaubar gewesen. Die nun im 12. Rundfunksänderungsvertrag vorgesehene Erstellung eines gemeinsamen Kanals führe jedoch zu einem deutlich höheren “bürokratischen, planerischen und sendetechnischen Aufwand mit erheblichen finanziellen Folgen für Herstellung, Rechteerwerb und Verbreitung”. Die Bitte der Sender kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Handy-TV-Betreiber Mobile 3.0 ohnehin bereits mit Problemen kämpft. Aufgrund der stockenden Verhandlungen über die Frequenzvergabe in vier Bundesländern steht der geplante kommerzielle Start 2009 aktuell unter einem großem Fragezeichen.
Gefunden bei Pressetext.
Filed under Allgemeines | Tags: Mobiltelefone, Öffentlich-rechtliche Sender, TV aufm Handy | Comment (0)HandyTV in einer tiefen Krisen
Mobiles Fernsehen auf dem Handy auf Basis des technischen Standards DVB-H schlittert in Deutschland offenbar erneut in eine tiefe Krise. Wie die Financial Times berichtet, steht auch der zweite Versuch, Fernsehbilder auf Mobiltelefone zu bringen, knapp vor dem Scheitern. Der Grund dafür liegt in den fehlenden Frequenzen in vier Bundesländern, die Verhandlungen stocken. Deshalb sei der kommerzielle Start 2009 ernsthaft gefährdet, berichtet ein Insider der Zeitung. Neben den Frequenzen würden dem Betreiberkonsortium Mobile 3.0 zudem Vertriebswege sowie ein Geschäftsmodell fehlen. Bereits der erste Versuch, TV-Programme auf Handys zu übertragen ist in Deutschland gescheitert. DMB war der Name der Technologie und der Betreiber hat sein Programm “Watcha” mittlerweile eingestellt. Grund dafür war unter anderem auch die Standarddiskussion zwischen DMB und DVB-H, aus der letzterer als Sieger hervorging – vor allem auch deshalb, weil die Technologie mehr Übertragungsmöglichkeiten erlaubte. Die nun auftretenden Verzögerungen bei der Frequenzzuteilung bedrohen aber jetzt die kommerziellen Chancen des DVB-H-Vorhabens. Als weiteres Hindernis erweist sich die Tatsache, dass es bei Mobile 3.0 noch keine genauen Geschäftsmodelle gibt. Der Vertriebsweg ist ebenso wenig konkret wie mögliche Zusatzdienste, die Kunden zur Zahlung von Abogebühren überzeugen sollen. Denn vor allem hier liegt ein großer Stolperstein für das kostenpflichtige Ausstrahlen von TV-Programmen. Schließlich müssen auch Mobilfunker mit ins Boot geholt werden, um eine breite Masse von Handykunden ansprechen zu können. Allerdings sei es hier noch zu keinen Gesprächen gekommen, berichteten Insider. Bei Vodafone hat man sich von mobilem TV via DVB-H sogar schon verabschiedet.
Dass DVB-H jedoch nicht der Standard für HandyTV ist, mit dem alle Kunden zufriedengestellt werden, weiß man auch bei der mobilkom und bietet daher wie auch deutsche Mobilfunker Handys, die kostenloses Fernsehen über DVB-T empfangen. Der Übertragungsstandard hat gegenüber DVB-H einige technische Nachteile. So kann beispielsweise die Interaktivität nur über die eigens für das Handy entwickelte Technologie realisiert werden. Die Bilder sind bei DVB-H extra für die Darstellung auf kleinen Displays angepasst, der Empfang beispielsweise auch in Autos ruckelfrei möglich. Zudem werden deutlich mehr TV-Kanäle ausgestrahlt. Das Kostenargument spricht jedoch für DVB-T. Laut einer Studie des Unternehmensberaters Accenture seien überhaupt nur 17 Prozent der Mobilfunkkunden bereit, mobiles Fernsehen zu nutzen.
Gefunden bei Pressetext.
Filed under Allgemeines | Tags: Mobiltelefone, TV aufm Handy | Comment (0)Elektronische Bücher auf dem Vormarsch
Die Verbreitung von elektronischen Büchern schreitet voran. Immer mehr Werke werden als E-Books veröffentlicht und finden bereits begeisterten Anklang bei den so genannten Early Adopters, jenen Menschen die technische Weiterentwicklungen als erste nutzen. Mit speziellen E-Book-Readern wie etwa Amazons Kindle oder Sonys eBook eröffnet sich den Konsumenten ein eigenwilliges, aber auch unerwartet komfortables Lesevergnügen. So lassen sich die elektronischen Bücher beispielsweise bei nahezu allen Lichtverhältnissen bequem lesen. Auf Hintergrundbeleuchtung, die in ungünstigen Augenblicken versagen kann, verzichten die Geräte. Im Gegensatz zu traditionellen Büchern sparen die E-Books eine Menge Papier und können zu günstigsten Produktionskosten vervielfältigt werden. Den Nutzern bietet sich die Möglichkeit, die Schriftgröße individuell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen oder per Knopfdruck umzublättern. Außerdem ist der Zugriff auf neuen Lesestoff schnell und einfach über das Internet möglichen.
Amazon bietet zum Beispiel über Kindle direkten Zugriff auf seinen Online-Shop. Allerdings sind die elektronischen Bücher relativ teuer. Hinzu kommt, dass das Ausleihen von E-Books nicht wirklich möglich ist.
Obwohl die Entwicklung sich erst im Anfangsstadium befindet, machen E-Books für Amazon mittlerweile sechs Prozent des Gesamtumsatzes mit Büchern aus. Sowohl Kindle als auch Sonys E-Book-Angebot sind außerhalb der USA bislang allerdings nicht erhältlich. “Zu den Plänen in Europa können wir derzeit keine Angaben machen”, heißt es von Amazon Deutschland auf Nachfrage von pressetext. Die europäische Alternative ist derzeit das auf Open-Source-Basis gestaltete Lesegerät iLiad. Die Software ermöglicht, wie der Guardian berichtet, Zugang zum Internet, ist in ihrer Nutzung aber etwas komplizierter als die vergleichbaren US-Angebote.
Mit der zunehmenden Verbreitung von E-Books könnte auch der nächste Formatkrieg ins Haus stehen. Umso weiter die elektronischen Bücher in den Massenmarkt vordringen, desto wahrscheinlicher wird ein Tauziehen der Hersteller von Lesegeräten um die Marktführerschaft. Uneingeschränkte Geräte, auf denen unterschiedliche E-Books gelesen werden können, wären aus Nutzersicht jedenfalls die beste Variante. In welche Richtung sich die elektronischen Bücher auch entwickeln, das gedruckte Werk wird so schnell nicht verschwinden. Die traditionelle Branche wird sich aber mit einem neuen Mitglied in der Bücherfamilie anfreunden müssen.
Gefunden bei Pressetext.
Filed under Allgemeines | Tags: Ebooks, Trends | Comment (0)Käufliche Liebe kann jetzt bewertet werden
Lange Ausflüge in die Welt der Nacht können ab sofort auf TER bewertet werden.
Die Webseite TheEroticReview (TER) sorgt derzeit in den USA für Aufsehen. Zwischen 500.000 und eine Mio. Nutzer besuchen pro Monat das Portal, das sich auf die Bewertung der Qualität von Prostituierten und ihren Dienstleistungen spezialisiert hat. Die Reichweite des Online-Dienstes ist laut einem Bericht der New York Times damit so hoch, dass dessen Betreiber, dem 37-jährigen Geschäftsmann David Elms, mit wettbewerbsrechtlichen Klagen bedroht wurde, nachdem eine Hostessen-Agentur von der TER-Bewertung ausgeschlossen worden war. Elms gilt in den USA inzwischen als einer der einflussreichsten Persönlichkeiten des Gewerbes. Auf die Idee zu dem erotischen Bewertungsdienst ist er laut eigenen Angaben gekommen, nachdem er selbst die Dienste einer Prostituierten wahrgenommen hatte und dabei betrogen worden war. Um dem Kunden mehr Kontrolle über diesen Wirtschaftszweig zu geben, habe er daraufhin 1999 die Webseite TheEroticReview gegründet, schildert er gegenüber der New York Times.
Gefunden bei Pressetext.
Filed under Allgemeines | Tags: Empfehlungsportale, käufliche Liebe | Comment (0)Kopieren und Einfügen sind beliebte Werkzeuge von Journalisten
Das Internet hat gravierende Auswirkungen auf die journalistische Arbeitsweise. Insbesondere die Schnelligkeit der Informationsbeschaffung und die Vielfalt der dort zu findenden Inhalte bieten erhebliche Vorteile. Doch aus veränderten Arbeitsbedingungen in Redaktionen erwachsen auch Risiken und Qualitätsmängel. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die erstmals großflächig das Thema Online-Recherche in deutschen Zeitungs-, Fernseh-, Hörfunk- und Internetredaktionen unter die Lupe genommen hat. Demnach findet eine Überprüfung von Online-Quellen nur selten statt. Zudem greifen Journalisten bei ihrer Recherche im Netz zu oft auf andere journalistische Erzeugnisse zurück anstatt auf Primärquellen wie etwa Webseiten von politischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Einrichtungen. ”Das Internet bietet Journalisten eine Reihe von Vorteilen”, erklärt Marcel Machill, Studienautor und Professor für Journalistik an der Universität Leipzig, im Gespräch.
Einfachere und schnellere Recherchemöglichkeiten seien aber nur eine Seite der Medaille, mit dem Einzug des Internets in den journalistischen Alltag seien auch einige Gefahren verbunden. “Am meisten beunruhigt uns, dass Journalisten, wenn sie online recherchieren, zu viel von Kollegen abschreiben”, betont Machill. Computergestützte Recherche mache es Medienschaffenden noch einfacher, schnell nachzuschauen, was die Kollegen zu einem aktuellen Thema erarbeitet haben. “Einen gewissen Grad an Selbstreferentialität gab es im Journalismus schon immer. Doch durch das Internet nimmt dessen Anteil deutlich zu”, ergänzt Machill. Diese Entwicklung berge die Gefahr, dass es aufgrund des Abschreibens zu einer zunehmenden Vereinheitlichung der Berichterstattung komme. “Ein kreativer Ansatz geht so oft im journalistischen Mainstream unter”, kritisiert Machill.
Laut der Untersuchung ist das Telefon nach wie vor das wichtigste Rechercheinstrument für Journalisten. “Das hängt aber auch von der Art des Medienunternehmens und der Recherche ab. Bei Online-Journalisten etwa liegt eindeutig das Internet vorne”, räumt Machill ein. Besonders gefragt seien Internet-Suchmaschinen, allen voran Google. Wer dort beispielsweise zu einem aktuellen journalistischen Thema als Experte unter den ersten zehn Treffern gelistet ist, habe größere Chancen von Journalisten interviewt zu werden. Gerechtfertigt wird dieses Vorgehen von Journalistenseite mit strukturellen Gründen wie personellen Engpässen und Zeitmangel im Redaktionsalltag. “Journalisten sollten mit offenem Auge und Herzen an eine Recherche herangehen. Bewusstseinsmachung wäre in dieser Hinsicht ein wichtiger Schritt”, meint Machill.
Gemeinsam mit seinem Forschungsteam vom Lehrstuhl für Journalistik II hat Machill insgesamt 34 Medienangebote wie Tageszeitungen, öffentlich-rechtliche und private Hörfunk- und TV-Sender oder redaktionelle Onlineangebote untersucht. “Unsere Untersuchung ist die am breitesten angelegte Journalisten-Studie, die es derzeit gibt”, stellt Machill fest. Über 600 Journalisten sind hierfür schriftlich befragt und 235 bei ihrer Arbeit beobachtet worden. “Ich glaube, dass in Zukunft die Schere zwischen Qualitäts- und Copy-Paste-Journalismus weiter auseinander gehen wird. Die Qualitätsmedien werden aber erkennen, dass ihr Publikum nur dann gehalten werden kann, wenn sie originär arbeiten”, so Machill abschließend.
Bei Pressetext gefunden.
Startup Yieeha wird bei Ebay versteigert
Unter dem Motto “Social Winning” startete im November 2006 das deutsche Internet Startup Yieeha mit einer neuartigen “Social Commerce”-Plattform.
Bei Yieeha können Nutzer Produkte gewinnen, die sie selbst oder andere Mitspieler sich wünschen.
Yieeha entwickelte sich zunächst äußerst positiv, nach einem Jahr schlitterte das Unternehmen allerdings in eine unerwartete Krise: Aufgrund des plötzlichen Ausstiegs eines Gründers platzte Ende 2007 die bereits verhandelte Finanzierung durch einen Risikokapitalgeber kurz vor der Vertragsunterzeichnung.
Die Plattform wurde seit dem von den verbliebenen Gesellschaftern weitergeführt. Nach 6 Monaten Arbeit, der Entwicklung von zahlreichen neuen Features, eines neuen Erlösmodells und beträchtlichen Userzuwächsen steht Yieeha nun bei Ebay zum Verkauf.
”Es ist uns leider nicht gelungen, eine Anschlussfinanzierung zu verhandeln. Aus eigener Kraft und ohne zusätzliche externe Mittel können wir das Projekt leider nicht weiter ausbauen”, erklären die Yieeha-Mitgründer Arne Hollwedel, Felix Willmann und Yves Brinkmann. “Zwar trägt sich die Plattform unterdessen selbst, für dringend notwendige Investitionen reicht das aber nicht”, so die Betreiber.
Über 13.000 registrierte Nutzer konnte das Social Shopping Portal bereits für sich begeistern. Nun hoffen die Yieeha-Gründer auf einen Käufer, der das viel versprechende Projekt in ihrem Sinne erfolgreich weiterführt.
Bei Pressetext gefunden.
Das neue I-Phone muß seine "Geschäftstauglichkeit" noch beweisen
Jack Gold, Analyst bei dem US-Beratungsunternehmen J. Gold Associates steht dem iPhone skeptisch gegenüber und empfiehlt Unternehmen noch zu warten, bevor sie das iPhone als Endgerät für ihre Mitarbeiter einführen. Als Grund nennt Gold einige Einschränkungen des Phones, die es untauglich für den Einsatz im Geschäftsumfeld machen. Als wichtigstes Argument führt der Analyst das Fehlen einer nativen Datenverschlüsselung an. Dadurch sind für den Fall von Verlust oder Diebstahl alle am Gerät gespeicherten Daten gefährdet, schreibt Gold in einem aktuellen Newsletter für seine Kunden.
Des weiteren stoßen fehlende Einstellungen zum Geräte-Management sowie Enduser-Policies bei Gold auf Kritik. Denn beim iPhone falle es IT-Verantwortlichen schwer, das Gerät zu verwalten oder Anwendungen “over the air” zu installieren. Außerdem können Firmenrichtlinien wie beispielsweise verpflichtende Deaktivierung der Kamera nicht umgesetzt werden. Laut Gold sei weder der Weg, Applikationen über den AppStore zu verbreiten, noch die Möglichkeit, Software via iTunes auf das Gerät zu spielen, eine für Unternehmen akzeptable Lösung.
Weiterhin verzichten müssen iPhone-User auch darauf, das Gerät als Modem für einen Laptop verwenden zu können. Die meisten anderen Business-Geräte – beispielsweise Blackberry-Smartphones – erlauben die Verbindung mit dem Computer, um selbst unterwegs Webzugang über das Notebook zu erhalten und problemlos arbeiten zu können. Etwas weniger hart zeigt man sich im Urteil bei Gartner. Die Analysten empfehlen dennoch, dass Firmen bei der iPhone-Anschaffung zumindest solange warten sollten, bis die Software gründlich geprüft sei.
Auf dem Markt für Business-Kunden weht Apple ein rauer Wind entgegen.

Schick und schniecke aussehen reicht das in der Geschäftswelt? (Apple)
Die Konkurrenz von Nokia, RIM und Microsoft sei im Geschäftsbereich sehr hoch. “Es wird Jahre dauern, bevor Apple einen signifikanten Marktanteil im Geschäftskundenbereich erreicht”, meint Gutberlet. Außerdem “bin ich nicht sicher, ob Apple wirklich den Anspruch hat, Marktführer zu werden”, schränkt der Analyst ein. Das Endgerät sei allerdings nur ein Teil einer mobilen Strategie für Unternehmen. “Es geht nicht um ein Handy oder Smartphone allein, sondern um den Gesamtansatz, Firmen mobil zu machen”, sagt Gutberlet. Hier müssen entsprechende Strategien begonnen und konsequent umgesetzt werden.
Bei Pressetext gefunden
Sucht nach dem Internet
Onlinesucht ist eine “gewöhnliche zwanghaft-impulsive Funktionsstörung”, die in das offizielle psychiatrische Handbuch der Geistesstörungen aufgenommen werden sollte. Zu diesem Schluss kommt der US-Psychologe Jerald Block in seinem Leitartikel in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins American Journal of Psychiatry. Wie bei jeder anderen Suchterkrankung auch würden bei der Onlinesucht bestimmte Symptome über eine tatsächliche Erkrankung Aufschluss geben. So seien neben der exzessiven Nutzung des Internets auch Merkmale wie Entzugserscheinungen, der ständige Wunsch nach mehr und soziale Isolation eindeutige Belege für das Vorhandensein einer Onlinesucht. “Abhängige können jegliches Zeitgefühl verlieren und sich ihrem inneren Antrieb verweigern, der sie zu grundlegenden Tätigkeiten wie essen oder schlafen drängt”, stellt Block fest. In Anbetracht der steigenden Zahl der Betroffenen fordert der Wissenschaftler eine Aufnahme der Krankheit Onlinesucht in das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, das offizielle psychiatrische Handbuch der geistigen Erkrankungen, dessen Neuauflage 2012 erscheinen soll.
“Die Wissenschaft definiert einen Onlinesüchtigen als jemanden, der 35 Stunden pro Woche oder mehr im Internet verbringt”, erklärt Gabriele Farke, Onlinesucht-Beraterin und Initiatorin des Selbsthilfe-Portals Onlinesucht.de, im Gespräch mit diesem Blog. In der Praxis sehe dies allerdings anders aus. “Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass das soziale Umfeld in diesem Zusammenhang ausschlaggebend ist”, meint Farke. In der Regel könne man dann von einer Onlinesucht sprechen, wenn der Betroffene beispielsweise seine sozialen Kontakte vernachlässige und in weiterer Folge auch verliere. “Dies ist dann der Fall, wenn derjenige das Internet nicht in sein Leben integriert, sondern sein Leben dem Internetkonsum anpasst”, erläutert Farke. Laut der Onlinesucht-Expertin seien zur Zeit an die zwei Mio. Menschen in Deutschland von diesem Problem betroffen, Tendenz steigend.
“Die anfängliche Skepsis in Bezug auf dieses Phänomen ist mittlerweile überwunden und das Problem wird durchaus ernst genommen”, stellt Farke fest. Seit nunmehr zwölf Jahren beschäftigt sie sich schon mit der Thematik. “Damals wurde ich noch belächelt, wenn ich auf diese Problematik aufmerksam machen wollte”, schildert Farke. Bis zum heutigen Tag hätte sich zwar einiges diesbezüglich verbessert, ein ausreichend ausgeprägtes Bewusstsein für Onlinesucht würde aber auch heute noch innerhalb der Bevölkerung großteils fehlen. Vor allem eine offizielle Anerkennung des Krankheitsbildes Onlinesucht sei ein längst überfälliges wichtiges Zeichen für die Öffentlichkeit. “Wegen der fehlenden offiziellen Anerkennung werden derartige Probleme von Angehörigen oft einfach unter den Teppich gekehrt”, kritisiert Farke.
Drei verschiedene Bereiche sind laut der Onlinesucht-Expertin zu unterschieden: Online-Spielsucht, Online-Chatsucht und Online-Sexsucht. “In Deutschland ist eindeutig die Online-Sexsucht am stärksten ausgeprägt”, erklärt Farke. Diese vor allem bei jungen Männern im Alter zwischen 19 und 25 Jahren auftretende Variante sei in der Öffentlichkeit aber noch weitestgehend ein Tabu-Thema. “An zweiter Stelle liegt derzeit die Online-Spielsucht, die auch vorwiegend die männliche Bevölkerung betrifft. Erst der dritte Bereich, die Online-Chatsucht, ist eine vorrangige Frauendomäne”, so Farke abschließend.
Lufterfrischung
In den letzten Tagen war verdammt heiß, jedenfalls in meinem Homeoffice. Da würde ich mit so nen Lüfter echt wünschen. Einfach ins USB Port gestopft und los geht mit frischer Luft im Gesicht.
Mein aktueller Lüfter macht dagegen nur Krach und lässt jede Menge Zettel rumfliegen *nerv*
Filed under Allgemeines | Tags: Büro, Gadgets, Homeoffice | Comment (0)






