Suchmaschine erkennt „gute“ & „böse“ Bewertungen

August 5th, 2009

Seit einigen Tagen besteht für Urlaubswillige die Möglichkeit sich Rat und Hilfe bei der innovativen Suchmaschine TrustYou zu holen. Unter dem Oberbegriff „semantisches Web“ – auch „mitdenkendes Netz“ genannt – präsentiert die Suchmaschine den Nutzer Kundenmeinungen zu zahlreichen Hotelbetrieben. kompletten_Artikel_lesen

Ebay will seine Tochter Skype börsenreif machen & dann in die Wüste schicken

August 5th, 2009

Anfang August 2009 zogen zeitgleich aus San José und New York Gewitterwolken am Internet-Telefonie-Himmel auf. Gerüchten zufolge will die Onlineauktionsplattform Ebay Skype an Google abstoßen. Das Auktionshaus hatte den VoIP-Anbieter Skype für 2,5 Millarden US-Dollar 2005 gekauft. Nun will er seine will seine Tochter „separieren“ und an die Börse schicken. Mindestens 1,7 Mrd. soll der Börsengang erlösen. kompletten_Artikel_lesen

Alexander Markus – meine neue Lieblingsmusik!

Juni 25th, 2008

Rosa Kaschmir-Pullover, weiße Slipper und gegelte Haare waren eigentlich in den 80er schon out. Aber Alexander Marcus hat dies geflissentlich übersehen…
Weitere Videos von Herrn Marcus finden sich via Youtube oder Myspace.
Sein neues Album Electrolore ist seit dem 6.6.08 kaufbar.

Sucht nach dem Internet

Juni 13th, 2008

Onlinesucht ist eine „gewöhnliche zwanghaft-impulsive Funktionsstörung“, die in das offizielle psychiatrische Handbuch der Geistesstörungen aufgenommen werden sollte. Zu diesem Schluss kommt der US-Psychologe Jerald Block in seinem Leitartikel in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins American Journal of Psychiatry. Wie bei jeder anderen Suchterkrankung auch würden bei der Onlinesucht bestimmte Symptome über eine tatsächliche Erkrankung Aufschluss geben. So seien neben der exzessiven Nutzung des Internets auch Merkmale wie Entzugserscheinungen, der ständige Wunsch nach mehr und soziale Isolation eindeutige Belege für das Vorhandensein einer Onlinesucht. „Abhängige können jegliches Zeitgefühl verlieren und sich ihrem inneren Antrieb verweigern, der sie zu grundlegenden Tätigkeiten wie essen oder schlafen drängt“, stellt Block fest. In Anbetracht der steigenden Zahl der Betroffenen fordert der Wissenschaftler eine Aufnahme der Krankheit Onlinesucht in das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, das offizielle psychiatrische Handbuch der geistigen Erkrankungen, dessen Neuauflage 2012 erscheinen soll. 

„Die Wissenschaft definiert einen Onlinesüchtigen als jemanden, der 35 Stunden pro Woche oder mehr im Internet verbringt“, erklärt Gabriele Farke, Onlinesucht-Beraterin und Initiatorin des Selbsthilfe-Portals Onlinesucht.de, im Gespräch mit diesem Blog. In der Praxis sehe dies allerdings anders aus. „Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass das soziale Umfeld in diesem Zusammenhang ausschlaggebend ist“, meint Farke. In der Regel könne man dann von einer Onlinesucht sprechen, wenn der Betroffene beispielsweise seine sozialen Kontakte vernachlässige und in weiterer Folge auch verliere. „Dies ist dann der Fall, wenn derjenige das Internet nicht in sein Leben integriert, sondern sein Leben dem Internetkonsum anpasst“, erläutert Farke. Laut der Onlinesucht-Expertin seien zur Zeit an die zwei Mio. Menschen in Deutschland von diesem Problem betroffen, Tendenz steigend. 

„Die anfängliche Skepsis in Bezug auf dieses Phänomen ist mittlerweile überwunden und das Problem wird durchaus ernst genommen“, stellt Farke fest. Seit nunmehr zwölf Jahren beschäftigt sie sich schon mit der Thematik. „Damals wurde ich noch belächelt, wenn ich auf diese Problematik aufmerksam machen wollte“, schildert Farke. Bis zum heutigen Tag hätte sich zwar einiges diesbezüglich verbessert, ein ausreichend ausgeprägtes Bewusstsein für Onlinesucht würde aber auch heute noch innerhalb der Bevölkerung großteils fehlen. Vor allem eine offizielle Anerkennung des Krankheitsbildes Onlinesucht sei ein längst überfälliges wichtiges Zeichen für die Öffentlichkeit. „Wegen der fehlenden offiziellen Anerkennung werden derartige Probleme von Angehörigen oft einfach unter den Teppich gekehrt“, kritisiert Farke. 

Drei verschiedene Bereiche sind laut der Onlinesucht-Expertin zu unterschieden: Online-Spielsucht, Online-Chatsucht und Online-Sexsucht. „In Deutschland ist eindeutig die Online-Sexsucht am stärksten ausgeprägt“, erklärt Farke. Diese vor allem bei jungen Männern im Alter zwischen 19 und 25 Jahren auftretende Variante sei in der Öffentlichkeit aber noch weitestgehend ein Tabu-Thema. „An zweiter Stelle liegt derzeit die Online-Spielsucht, die auch vorwiegend die männliche Bevölkerung betrifft. Erst der dritte Bereich, die Online-Chatsucht, ist eine vorrangige Frauendomäne“, so Farke abschließend.


Gefunden bei Pressetext.